Hochbegabte Kinder in der Schule – Hinweise für Lehrer*innen

Hochbegabte Kinder sind intelligent, erkennen blitzschnell Zusammenhänge und sind meist auch hochsensibel. Aber nicht immer können sie ihr hohes Potenzial zeigen und super Leistungen erbringen. Eine große Rolle spielen hierbei die grundsätzliche Haltung ihnen gegenüber sowie die Gestaltung des Unterrichts. Damit es für die Kinder in der (Grund)-Schule besser läuft, habe ich  – als Kollegin an Kolleg*innen – einige Hinweise für Sie zusammengestellt: IQB-Lotta-hochbegabt-V21. Akzeptanz Akzeptieren Sie das Kind so, wie es ist: clever, schnell in der Auffassungsgabe und loben Sie es für richtige Antworten. Selbst wenn Sie das Problem haben, dass die übrigen Kinder in der Klasse noch nicht alles verstanden haben, ist es wichtig, dass auch das hochbegabte Kind ein positives Feedback bekommt zu seiner Leistung. Merkmale von hochbegabten Kindern habe ich hier beschrieben. 2. Herausfordernde Aufgaben Hochbegabte Kinder benötigen (mehr …)

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Hochbegabt – und ganz normal?

Mert (11) geht zur Schule, spielt Oboe, nimmt an Schachturnieren teil und studiert in Berlin Biologie. Für ihn ist das völlig in Ordnung, aber für seine Umwelt ist dies nicht so einfach zu verstehen. Wie ist das bei Ihrem Kind? Vieles ist für uns als Eltern von einem hochbegabten Kind ganz normal, selbstverständlich, gehört zum Alltag. Unser Kind kann/will:Laura, 4, liest Bücher

  • immerzu Fragen stellen – egal zu welcher Uhrzeit
  • Bücher lesen mit 4 Jahren
  • multiplizieren und dividieren mit 5 Jahren
  • in der kognitiven Entwicklung 2 oder mehr Jahre weiter sein als Gleichaltrige
  • alles mit uns diskutieren u.v.m. (mehr …)

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Hochbegabte Kinder – extreme Ausnahmen

Sarah-6JahreHochbegabte Kinder zeigen manchmal außergewöhnliche Begabungen. Eine 2jährige kann Bücher lesen, ein 10jähriger macht das Abitur in Mathematik, eine 13jährige studiert Mikrobiologie. Solche Kinder stellen die Eltern vor große Herausforderungen. Nicht immer ist eine Hochbegabung so früh und so klar erkennbar. Oft staunt man als Mutter oder Vater  (mehr …)

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IQ-Test – Auswertung, Bedeutung, Konsequenzen

IQ-Test
Diagramm des WISC-IV
Eine Mutter schrieb mir: Bei dem IQ-Test meiner Tochter kam heraus, dass sie einen IQ von 133 hat, sie ist also hochbegabt. Aber was fange ich mit dem Ergebnis des IQ-Tests an, was bedeuten die Zahlen? Ist das normal, dass es solche Unterschiede gibt zwischen den einzelnen Bereichen? Was soll ich jetzt tun? Wie kann ich mein Kind fördern? Was bedeutet dies für die Schule? Sie hatte auf Anraten das Kind testen lassen, um Klarheit darüber zu bekommen, (mehr …)

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Kreativität, Medienkompetenz und Selbstbewusstsein fördern

T-Shirts-k2Kreativität entfaltet, Medienkompetenz erworben, Selbstbewusstsein entwickelt – das ist das Ergebnis nach sechs Stunden Unterricht am PC in der 3. Klasse. Die Kinder verwendeten Software, malten nach eigenen Vorstellungen, wählten selbst Bilder aus und präsentierten schließlich ganz stolz ein selbst gestaltetes T-Shirt. 1. Thema -Sachverhalt Jede Woche können die Schülerinnen und Schüler der Grundschule eine Stunde im Computerraum am Pc arbeiten. Sie machen sich vertraut mit verschiedener Lernsoftware zur Vertiefung des Unterrichtsstoffes in Deutsch und Mathematik. Außerdem lernen sie Grundkenntnisse der Software zur Bild- und Textverarbeitung sowie Präsentation kennen und den Umgang mit Betriebssystem, Laufwerken, Ordnern und Dateien. (mehr …)

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Langeweile im Unterricht – Simon (7) beschwert sich

Simon besucht die erste Klasse und ist genervt vom langweiligen Unterricht und den vielen Wiederholungen. Seine Lehrerin beschwert sich bei den Eltern, dass er sooft den Clown spielt, im Unterricht undiszipliniertes Verhalten zeigt, vielfach Hausaufgaben nicht erledigt hat und unkonzentriert istIQB-Leon-7 Gleichzeitig erwähnt sie, dass er schon das kleine Einmaleins rechnen könne und häufig seinen Mitschüler die Lösungen der Rechenaufgaben vorsagen bzw. erklären würde. Sie empfiehlt den Eltern, einen Test auf Hochbegabung durchführen zu lassen. (mehr …)

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Logisches Denkvermögen bei cleveren Vorschulkindern

ein cleveres Kindergartenkind Manche Kinder im Kindergartenalter erkennen aufgrund ihres logischen Denkvermögens schon sehr früh zugrundeliegende Prinzipien und bringen sich selbst das Rechnen, Lesen und Schreiben bei. So erzählte mir eine Mutter: Paul (4) saß am Esstisch, schaute auf seine Nuggets und die Kartoffeln und fing an, alle seine Finger zu bewegen. Schließlich meinte er ganz stolz: „3 x 5 ist 15“. „Aha“ sagte seine Mutter sehr erstaunt über seine plötzliche Fähigkeit, multiplizieren zu können. „Ja weißt Du das nicht?“ „Doch“ meinte sie lächelnd, „super gerechnet, stimmt genau!“ Am Nachmittag auf dem Spielplatz beim Betrachten der Stangen des Klettergerüsts ging es weiter: „wenn 2 x 8 = 16 ist und 2 x 16 = 32, dann ist 4 x 8 auch 32, richtig Mama?“ Er war begeistert. Seine Mutter fragte mich, wann nun der richtige Zeitpunkt für die Einschulung von Paul sein könnte. Was macht man, wenn das Kind schon so früh ein hohes logisches Denkvermögen zeigt, (mehr …)

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Bauchschmerzen beim Gedanken an Schule – Juliana (9) leidet

Juliana,9, leidet an der Situation in der SchuleJuliana (9 ), hochbegabt, klagt sehr häufig über Bauchschmerzen und will nicht in die Schule gehen. Die Mutter weiß nicht, was sie noch tun kann. Juliana besucht die 3. Klasse, liest gerne Bücher, schreibt selbst Geschichten und zeichnet dazu Bilder. Trotz zahlreicher Fehltage bereiten ihr die Klassenarbeiten keine Probleme. Seit vier Jahren spielt sie Geige, dieser Unterricht ist zurzeit fast der einzige Termin in der Woche, zu dem sie gerne und regelmäßig geht. Die Eltern fragen sich, warum Juliana häufig traurig ist und nicht in die Schule gehen möchte. Daher suchten sie nach Rat und schrieben mich an. (mehr …)

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Wissensdurst in vielerlei Hinsicht – ist mein Kind hochbegabt?

Junge, 6, liest Buch Max ist gerade 6 Jahre alt geworden, sehr wissbegierig, und fragt: „Warum ist die Temperatur der Venus 500 Grad hoch und die vom Merkur nur 150 Grad, obwohl sie viel weiter weg ist von der Sonne?“ Diese Frage ihres Sohnes veranlasste eine Mutter mich anzurufen und zu fragen, ob das normal sei in dem Alter und ob ein IQ-Test Klarheit bringen kann über eine mögliche Hochbegabung. Dies war ja nur eine von vielen Fragen ihres neugierigen und an vielen Themen interessierten Sohnes, die sie immer wieder nach Antworten suchen ließen. Das Ergebnis des IQ-Tests bestätigte, was bei Max ohnehin schon die ganze Zeit aufgefallen war. „Ihr Kind ist hochbegabt, er verfügt er über ein sehr gutes Gedächtnis, Detailwissen in vielen Themen und hat besondere Strategien in der Verarbeitung von Informationen entwickelt.“ „Freut mich“ sagte die Mutter, „aber was bedeutet dies im Hinblick auf die Schule?“ (mehr …)

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Ein hochbegabtes Kind = eine Herausforderung für die Eltern

Wissensdurst, endlose Diskussionen bei vielen Themen, hohe Sensibilität, Fragen ohne Ende und häufig ein geringes Schlafbedürfnis – kennen Sie das auch als Mutter oder Vater eines hochbegabten Kindes?

Tochter und Mutter diskutieren
Tochter und Mutter diskutieren
Dies sind nur einige der Situationen, die Eltern beschreiben:
  • “Das Kind fragt mich Löcher in den Bauch über das Weltall – woher soll ich das alles wissen?”
  • “Fünf Aktivitäten in der Woche nach der Schule – und das ist immer noch nicht genug für meine 8jährige Tochter – womit hängt das zusammen?”
  • “Mein Sohn ist so perfektionistisch, er meint immer, seine eigene Leistung müsste bei 200% liegen – und wenn das nicht geht, glaubt er, er sei ein Versager – wie kann ich ihm da helfen?” (mehr …)

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Versetzung gefährdet – Jonas (11) hat schlechte Noten

Teen boy using laptop computer Jonas besucht die 7. Klasse eines Gymnasiums. Im Halbjahreszeugnis hatte er in den Fächern Englisch und Französisch die Note 5, in Deutsch die Note 4. Eine 2 in Mathematik reicht nicht aus zum Ausgleich. Zum Abschluss des Schuljahres könnte im Zeugnis stehen „nicht versetzt“. Die Eltern fragen: „Wie kann das sein? Unser Sohn ist als hochbegabt getestet und hatte nie Probleme in der Schule den Stoff zu verstehen. Jetzt ist er fast ein ein Versager, wie können wir gegensteuern?“. (mehr …)

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Versetzung gefährdet trotz Hochbegabung – Alexander macht nicht mehr mit!

Eine Mutter schickt mir eine dringende Mail: „ Bei unserem 14jähriger Sohn Alexander ist die Versetzung in die 9. Klasse gefährdet. Während der Grundschulzeit wurde er als hochbegabt getestet, aber jetzt haben sich seine schulischen Leistungen in fast allen Fächern verschlechtert. Bisher haben wir seinen Widerstand bezüglich Schule und Lehrern als Unlust, Bequemlichkeit oder Trotz aufgefasst. Wir können aber auch nicht den Ratschlägen der Lehrer „zum Glück zwingen“ oder „gegen die Wand laufen lassen“ einfach folgen. Sein Widerstand wird dann nur noch größer. Auf anderen außerschulischen Gebieten allerdings kann er durchaus Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft zeigen. Was können wir tun, wir wissen nicht mehr weiter?“ Diesen Unterschied zwischen Potenzial und Leistung berichten mir viele Eltern von ihren Kindern: eine Hochbegabung bedeutet nicht automatisch, dass Kinder und Jugendliche nur sehr gute Leistungen zeigen. Vor allem während der Teenagerzeit scheint das häufig schwierig im schulischen Kontext zu sein. Hochbegabte Kinder machen während der Grundschuljahre meist die Erfahrung, (mehr …)

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Hochbegabt – bin ich das vielleicht?

Mädchen, 15, vielleicht hochbegabt? Anna, 15 Jahre, schreibt mir: „Kann es sein, dass ich hochbegabt bin? Wie kann ich das herausfinden? Ich möchte einfach in Erfahrung bringen, wieso ich anders bin als die anderen, schon immer anders war. Ja, ich habe schon gute Freunde, aber dennoch fühle ich mich oft einsam. Einfach aus dem Grund, weil ich das Gefühl habe, dass mich so häufig niemand versteht. Ich interessiere mich für Physik, habe eine Sammlung von Experimentierkästen schon seit der Grundschule, lese Romane, philosophische Bücher und diskutiere gerne über politische Themen. Ich würde gerne wissen, ob ich hochbegabt bin und außerdem verstehen, warum ich in der Schule so Probleme habe.“ (mehr …)

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